Finanzpolitik ist kein Selbstzweck, sondern das zentrale Steuerungsinstrument eines Landes, um soziale Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und Klimaschutz zu sichern. Mecklenburg-Vorpommern braucht einen Landeshaushalt, der nicht den Banken oder der Schuldenlogik dient, sondern den Menschen im Land. Jede Investition in Kinder, Pflegekräfte, Kommunen sowie in soziale Daseinsvorsorge ist eine Investition in die Zukunft des Landes. Um dies leisten zu können, müssen Vermögen, Spitzenverdienste und Finanztransaktionen angemessen zur Finanzierung gesellschaftlicher Aufgaben herangezogen werden. Nach Angaben von Finanzökonom:innendes Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), würde die Wiedereinführung der Vermögenssteuer allein Mecklenburg-Vorpommern jährlich 1,7 Milliarden Euro einbringen. Die Vorschläge dieses Wahlprogramms sind damit allesamt finanzierbar. Ein linker Finanzansatz sorgt dafür, dass öffentliche Mittel demokratisch, transparent und solidarisch eingesetzt werden.
